Der THW Kiel hat im Kampf um die Tabellenspitze wieder einen Punkt liegengelassen. Der Rekordmeister kam am Freitagabend in Eisenach nicht über ein 27:27 (14:12) hinaus. Damit haben die Kieler schon sieben Minuspunkte auf dem Konto.
Die Thüringer boten dem Favoriten einen heißen Kampf und wurden belohnt. Kiel agierte im Angriff nicht kosequent genug. Die Wurfquote von 56 Prozent war viel zu wenig für die Schleswig-Holsteiner. Ein großer Faktor dafür war aber auch der überragende Torwart der Gastgeber. Matija Spikic zeigte 16 Paraden und war der Mann des Spiels. Beste Werfer waren der Kieler Lukas Zerbe mit sieben Toren sowie Felix Aellen und Vincent Büchner mit je fünf Treffern für Eisenach.
Weiter geht’s für den THW am Dienstag (20:45 Uhr) in der European League mit dem Heimspiel gegen Montpellier HB. Im Duell mit den Franzosen geht es um den wichtigen Gruppensieg. In der Liga steht die nächste Partie für die „Zebras“ erst am 10. Dezember (19 Uhr) zu Hause gegen Stuttgart an.
ThSV Eisenach: Spikic (1.-60., 16 Paraden), Heinevetter (1 Siebenmeter, keine Parade); Joelsson (4), Reichmuth, Beneke, Hangstein, Attenhofer, Walz (2), Ende (2), Aellen (5/3), Meyer (1), Antonijevic (4), Seitz (3), Kurch (1), Büchner (4), Saul; Trainer: Hinze
THW Kiel: Perez de Vargas (24.-45., 1 Parade),Wolff (1.-24., 45.-60., 5 Paraden); Duvnjak (4), Reinkind (3), Landin (2), Överby, J. Dahmke (n.e.), Laube (2), Johansson (3), Ankermann (n.e.), R. Dahmke, Zerbe (7/4), á Skipagötu (6), Imre (n.e.), Nacinovic; Trainer: Jicha
Schiedsrichter: Markus Kauth / Andre Kolb
Text: NDR
Statistik: THW Kiel
Bild: Sascha Klahn

