EHF, EM: Deutschland – Spanien 34:32 (17:15)

Die deutschen Handballer zeigen unter Druck ihre bisher beste Turnierleistung und sind in die Hauptrunde der Handball-EM eingezogen. Beim 34:32 (17:15)-Erfolg über Spanien am Montagabend waren die deutsche Abwehr und „Balldieb“ Renars Uscins die Sieggaranten.

Sie lagen sich bereits nach Abpfiff in den Armen, Bundestrainer Alfred Gislason herzte Regisseur Juri Knorr und ein entfesselnd aufspielender Renars Uscins wurde zurecht zum Spieler des Spiels gewählt. „Renars hatte heute unseren Rücken und hat fantastisch gespielt. Wer uns vor zwei Tagen die zweite Halbzeit hat spielen sehen, hätte das sicher nicht für möglich gehalten, dass wir heute so ein Spiel abliefern“, resümierte ein sichtlich erleichteter Andreas Wolff.

Deutschland: Wolff (6 Paraden), Späth (3 Paraden); Uscins 8, Köster 6, Knorr 5, Fischer 5, Mertens 4, Zerbe 3/1, Golla 2, Häseler 1, Grgic, Langhoff, Kiesler, Kohlbacher, Lichtlein, Schluroff

Spanien: Hernandez (4 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Biosca (3 Paraden); Gurri 7, Tarrafeta 4, Fis 4, Gomez 4/4, Fernandez 3, Daniel Dujshebaev 3, Odriozola 2, Serdio 2, Serradilla 1, Casado 1, Alex Dujshebaev 1, Garciandia, Barrufet, Rodriguez

Schiedsrichter: Amar und Dino Konjicanin (Bosnien-Herzegowina)
Strafminuten: 6 – 6
Zuschauer: 9526 (Herning)

Text: Sportschau
Statistik: Kicker
Bild: Sascha Klahn

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