Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht erstmals seit dem Titelgewinn 2016 wieder in einem EM-Finale: Das 31:28 (17:15) gegen Kroatien war vor allem einem Zwischenspurt nach der Pause zu verdanken.
Wenn der Sport so seine Geschichten schreibt: Am Tag vor dem zehnjährigen Jubiläum des letzten deutschen EM-Titels ging es für Deutschland bei der Handball-EM am Freitagabend im Halbfinale ausgerechnet gegen Dagur Sigurdsson. Der Isländer, der mittlerweile die Kroaten trainiert, hatte die DHB-Auswahl im Januar 2016 in Polen sensationell zu EM-Gold geführt.
Deutschland: Wolff (13 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Späth; Zerbe 6/2, Golla 4, Knorr 4, Uscins 4, Mertens 4, Fischer 4, Köster 3, Lichtlein 1/1, Semper 1, Dahmke, Schluroff, Langhoff, Kohlbacher, Grgic
Kroatien: Kuzmanovic (7 Paraden), M. Mandic (1 Siebenmeter-Parade); Lucin 6/2, Klarica 5, Martinovic 5, Sostaric 3, Rauzan 3, Nacinovic 3, Cesko 1, D. Mandic 1, Jelinic 1, Maras, Mamic, Cindric, Susnja, Glavas
Schiedsrichter: Bojan Lah / David Sok (Slowenien)
Strafminuten: 0 – 2
Zuschauer: 15.000 (Herning, ausverkauft)
Text und Statistik: Kicker
Foto: Sascha Klahn

