Die deutsche Nationalmannschaft hat das Halbfinale bei der Handball-EM erreicht: Im entscheidenden Hauptrundenspiel eliminierte die DHB-Auswahl den Titelverteidiger aus Frankreich mit einem verdienten 38:34 (19:15)-Erfolg.
Wegen der überraschenden französischen Pleite gegen die zuvor punktlosen Spanier reichte dem DHB-Team im Duell mit dem Dauerrivalen bereits ein Punkt, um das Halbfinale zu erreichen. Personell aber gab es schlechte Nachrichten für den Bundestrainer: Im „Viertelfinale“ musste Alfred Gislason auf den erkrankten Abwehrspezialisten Tom Kiesler vom VfL Gummersbach verzichten.
Dafür kamen die gegen Dänemark geschonten Stamm-Außen Lukas Zerbe und Lukas Mertens zurück ins Team – und standen wenig überraschend von Beginn an auf der Platte. Das galt diesmal auch für Andreas Wolff, der sich nach seiner 22-Paraden-Gala gegen Norwegen im Dänemark-Spiel fast ausschließlich mit der Bank hatte begnügen müssen.
Deutschland: Wolff (4 Paraden), Späth (4 Paraden); Knorr 10, Uscins 5, Grgic 4, Golla 4, Mertens 4, Fischer 3, Zerbe 3, Köster 2, Lichtlein 2/2, Semper 1, Häseler, Schluroff, Langhoff, Kohlbacher
Frankreich: Desbonnet (10 Paraden), Bolzinger; Mem 11, Descat 9, Minne 5, Lenne 3, Fabregas 3, Briet 2, Prandi 1, Bos, Richardson, Tournat, Kounkoud, Peleka, Nahi, Konan
Schiedsrichter: Marko Boricic / Dejan Markovic (Serbien)
Strafminuten: 4 – 2
Zuschauer: 10.850 (Herning)
Text und Statistik: Kicker
Foto: Sascha Klahn

