Die deutsche Nationalmannschaft bekommt bei der Handball-EM nach der zweiten Turnierniederlage ihr nächstes Endspiel: Nach dem 26:31 (12:13) gegen den amtierenden Weltmeister Dänemark braucht es am Mittwoch gegen Frankreich fürs Halbfinale zumindest einen Punkt.
Erstmals bei dieser Handball-EM konnte die deutsche Nationalmannschaft mit gutem Gewissen in die Außenseiterrolle schlüpfen. Übermacht Dänemark, das die vergangenen vier WM-Titel am Stück gewonnen hatte, war dritter Hauptrunden-Gegner an diesem Montagabend. Der Top-Favorit hatte sich aber zum Vorrunden-Ende auch wankelmütig gezeigt – und überraschend gegen Portugal verloren.
Deutschland: Wolff (3 Paraden), Späth (9 Paraden); Uscins 6, Grgic 4, Köster 4, Lichtlein 2/2, Golla 2, Häseler 2, Schluroff 2, Semper 2, Knorr 1, Dahmke 1, Langhoff, Kohlbacher, Fischer, Kiesler
Dänemark: Nielsen (14 Paraden), Kevin Möller; Pytlick 8, Gidsel 8, Jakobsen 4/3, Kirkelökke 3, Hoxer 3, Saugstrup 2, Landin 1, Lauge 1, Andersson 1, Hald, Mensah, Lasse Möller, Hansen, Bergholt
Schiedsrichter: Ivan Pavicevic und Milos Raznatovic (Montenegro)
Strafminuten: 10 – 4
Zuschauer: 15.000 (Herning, ausverkauft)
Text und Statistik: Kicker
Foto: Sascha Klahn

